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Autor Thema: Wenige Migranten haben Arbeit!  (Gelesen 11128 mal)
izri
Amayno
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Beiträge: 16



« am: 10. April 2009, 19:00:32 »

aus folgender Nachricht http://www.mvtks.de/modules.php?name=News&file=article&sid=19 kann man wichtige Infos und Fakten über Migranten in Hessen entnehmen. So ein Bild kann man sicherlich auch im ganzen Deutschland finden.

Es würde mich sehr interessieren, mit euch darüber zu diskutieren. Besonderes die Frage: wer ist dafür verantwortlich, dass die Migranten so eine miserable Situation erreicht haben. Sind die Eltern dafür verantwortlich?, oder falsches Engagement der ausländischen Vereine, indem sie die Unterstützung der Migranten bei der Integration nicht als Hauptziel gesetzt haben? Oder hat die Bundesregierung in diesem Thema versagt?
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izri
Amayno
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Beiträge: 16



« Antworten #1 am: 21. Mai 2009, 15:04:18 »

Bestimmt viele Marokkaner sind unter dieser 24 Prozent zu finden. Das Hauptproblem bei Marokkanern ist: fehlende Bildung. Wenn die Bildung fehlt, dann entstehen automatisch viele andere Probleme.
Es ist beschämend und jämmerlich zu beobachten, dass marokkanisches Community immer noch nicht diesen Problemen bewusst ist. Geschweige von gezielten Aktivitäten wie zum Beispiel: Bildung attraktiv für die Jugendlichen zu machen.
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Rbaz
Amayno
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Beiträge: 5


« Antworten #2 am: 24. Mai 2009, 14:50:57 »

Azul,
Ich finde, dass es keine Statistik geben kann, die wirklich die Beteiligung der  Migranten im Arbeitsmarkt exakt bestimmen könnte. Das Problem besteht darin, dass viele von denen schon längst als deutsche gezählt werden, weil sie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, wie der Artikel selber bestätigt. Grade bei den eingebürgerten Migranten ist nach meiner Meinung ein großer Protzentsatz der Beschäftigten zu ermitteln, weil es für den Einbürgerungsantrag sich neben Beherrschung der deutschen Sprache voraussetzt, eine feste Arbeitsstelle zu haben.
In meinem Beitrag zu dem Thema möchte ich mich auf die marokkanischen Migranten eingehen, denn die marokkanische Gesellschaft verfügt auf besondere Eigenschaften, die in keine andere Gesellschaft zu finden ist. Es ist zum Beispiel üblich, dass es in einer Familie die Aufgaben bereits vor der Gründung der Familie zugeteilt sind. Der Mann geht schaffen und Geld verdienen und die Frau übernimmt die Erziehung der Kinder und das Haushalt. Dies führt dazu, dass die Frau sich in der deutschen Gesellschaft nicht komplett integriert, nicht weil sie es nicht will, sondern weil sie meistens nicht die Gelegenheit dazu hat und weil ihr die Zeit fehlt. Abgesehen von anderen Gründen, die ich hier nicht nennen möchte. So entsteht eine doppeltseitige Familie. Der deutsch sprechende und der aktive beschäftigte Mann und die nicht deutsch sprechende und die passive nicht beschäftigte Frau. Der Mann erhielt die deutsche Staatsangehörigkeit und wird zu den deutschen gezählt und die Frau kann wegen ihrer Situation keinen deutschen Pass bekommen und wird in einer solchen Statistiken zu den passiven Migranten gezählt. Uns Marokkaner ist erlaubt doppelte Staatsangehörigkeit zu besetzen, deswegen ist fast jeder angestrebt diese auch zu bekommen, weil es man u. a. weitere Chancen im Arbeitsmarkt eröffnet, daher wird eine immense Anzahl diesen typischen Familien in Deutschland erfasst. Eine Angabe des Geschlechtes in dieser Studie hätte diese Behauptung gestärkt.
Des weitern möchte ich hier ein lebendes Beispiel nennen, das wahrscheinlich meine Analyse einwenig verdeutlichen wird. In dem Betrieb, wo ich selbst neben 900 Mitarbeiter tätig bin, sagt man unoffiziell, dass jeder zweite ein Poler ist. D. h. mit anderen Wörtern  50%. Zu der anderen Hälfte zählen dann die Deutschen, die Türken, die Marokkaner und andere! Offiziell hingegen ist der Anzahl der Ausländer in meinem Betrieb sehr gering!
Sicher ist, dass sich dieser Zustand in mehreren anderen Betrieben und Firmen widerspiegelt.
Aus diesen Gründen betrachte ich diese Statistik als unrelevant und Wahrheit vertuschend, denn sie zeigt nur ein Gesicht der Münze.
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